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Frisch renoviert: Restaurant „Zum Anker“ & Hotel Nige Hus

- Beitrag vom 08.05.2018 | Kategorie Presse | 0 Kommentare -

Umbau vom „Anker“ & vom Nige Hus

Artikel in der Sonderthema Beilage der Cuxhavener Nachrichten vom 05.05.2018

„Das Restaurant zum Anker hat sich um 40 Plätzeverkleinert“, sagt Christian Griebel. Eine Maßnahme, die der Personalsituation geschuldet war. „Aber über 100 Plätze sind noch da.“ Der Wohnbereich für das Personal wurde modernisiert und vergrößert.
Auch im Hotel Nige Hus hat es Veränderungen gegeben. Das Zimmer Vogelsand bietet für zwei Menschen ausreichend Platz und gibt den Blick über die Salzwiesen Richtung Scharhörn und vom Balkon aus in Richtung alter Leuchtturm frei. Die Suite Scharhörn verfügt dagegen über zwei Schlafzimmer, die sich über zwei Etagen erstrecken, und bietet einen traumhaften Blick Richtung Elb-Fahrwasser. Die Inneneinrichtung – Betten, Regale und Schränke fertigte die Tischlerei Voss passgenau an.

Hand aufs Herz: Wer denkt bei der Bauplanung schon an Architektur und Material? Familie Griebel war genau das wichtig. Die alten Balken des Neuwerker Schiffsanlegers finden sich jetzt im neugestalteten Restaurant wieder und tragen neben Seepocken jetzt einen Teil des Hauses. Salz, Wind, Wetter und Wasser haben auf ihnen ihre Spuren hinterlassen. Denn Holz ist ein lebender Baustoff. Holz lebt weiter. Es bewegt sich und zieht sich durch Austrocknen zusammen.
Faszinierend: die vielen Schwind- und Trockenrisse, Astlöcher und handwerkliche Verzapfungen. Sie geben den Balken ein natürliches Aussehen und der Restaurantecke unter dem Oberlicht etwas Urtümliches. Das es zu erhalten gilt. Das Holz wurde mit Wachslasur behandelt, um den Zauber des Materials zu erhalten. Jedes Stück Holz erzählt eine Geschichte. So lebt ein Teil der Geschichte Neuwerks weiter. Das Restaurant ist eine ganze Ecke gemütlicher, kuscheliger und behaglicher geworden.

Die drei Bereiche Kälte, Klima und Heizung haben eines gemeinsam: Sie erzeugen, ob gewollt oder nicht, Wärme. Diese gilt es, effektiv zu nutzen. Das bedeutet: Aus der Abwärme der Kühlhäuser wird warmes Wasser für Heizung und Spülküche produziert. Ein Paradebeispiel für effiziente Wärmenutzung! Verantwortlich für den Einbau der Wärmerückgewinnungsanlage war das Cuxhavener Unternehmen Kältetechnik Fritz.

Lichtdurchflutet und nah der Natur - im Wintergarten finden sich wahre Prunkstücke. Zum attraktiven Hingucker wurde die Anrichte aus dem letzten Jahrhundert. Das in die Jahre gekommene Sofa arbeitete die Polsterei Ziegenbein aus Bad Bederkesa, zusammen mit den anderen Polstermöbeln, liebevoll auf und gestaltete es zum Urbild der Gemütlichkeit mit Kuschelfaktor. Maßgefertigt ist der neue Büffetschrank. „Wir habeni hn von der Tischlerei Voss so bauen lassen, dass es sich harmonisch mit dem bereits vorhandenen Mobiliar verträgt und stilbildende Elemente daraus entnimmt“, so Christian Griebel.

Die Handwerker kamen über den Wattboden – ein großes Dankeschön für ihren Einsatz! Der komplette Winter wurde genutzt, um das Nige Hus rundzuerneuern. Das Material wurde mit dem Trecker rüber geschafft. Übernachtet haben die fleißigen Helfer im Hause. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Handwerksunternehmen, die, vom Tischler bis zum Kältetechniker, bei der Renovierung ihr Bestes gegeben haben.

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